La La Land

Allgemein / Kritiken / 22. Februar 2017

La La Land

In der Nacht von 26. auf 27. Februar wird der wichtigste Filmpreis zum 89. Mal verliehen. Die Prognose für den Abend ist ernüchternd: es wird langweilig, langweilig, langweilig.

‚Aber das war doch immer schon langweilig‘ werdet ihr sagen ‚Ja, aber heuer so richtig‘ sage ich. Warum? Weil La La land mit Auszeichnungen überschüttet werden wird und möglicherweise sogar mit dem goldenen Männchen für den besten Film des Jahres 2016 nachhause gehen darf.

‚Aber ist der Film nicht ein Wahnsinn?‘ werdet ihr fragen ‚Nein, ist er nicht. Nichtmal im Ansatz‘ sage ich.

Vielleicht liegt es daran, dass ich Musicals verabscheue und nicht in Ryan Gosling verliebt bin, vielleicht habe ich zu viel gegen Redundanz, vielleicht konnte ich mich in dieser Belanglosigkeit einfach nicht fallenlassen und vielleicht bin ich einfach nur beleidigt, weil man es wagt A Flock Full of Seagulls zu kritisieren. La La Land hat mir absolut nicht gefallen, die zwei Stunden zogen sich wie Kaugummi und haben sich so angefühlt. Ich kann die Lobhudelei rund um die mäßig spannende Liebesgeschichte absolut nicht nachvollziehen und weiß anscheinend zu wenig über Jazz, als dass ich die Metaebene mit viel Sozialkritik erreicht hätte. Für mich wäre der Titel für dieses Werk Bla Bla Land passender und diese Version erträglicher als das Original.  

Ich habe niemanden gefunden, der den Film so furchtbar wie ich gefunden hat, aber die positivsten Meinungen reichten von ‚ja, aber er war so angenehm, so lieblich‘ bis zu ’na ich fand den schon nett. Ist halt mal was Anderes‘. Ich gehe davon aus, dass einige Norbert Hofer aus ähnlichen Gründen gewählt haben. Aber ich bin eben nicht lieblich und nicht nett. Nur ein bissl anders.

 

 

 

 

 











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